Freitag 29. Januar 2010 von fb
Die Feuerwehr-Unfallkassen haben das 18. Medienpaket zur Konzeption „Blickpunkt Feuerwehr-Sicherheit“ zur Verfügung gestellt.
Anliegen dieses Paketes ist es, sowohl die Träger des Brandschutzes als auch die Feuerwehren über Maßnahmen zur Verringerung des Unfallgeschehens bei Feuerwehrwettkämpfen bzw. -wettbewerben zu informieren.
Diese Hinweise sollten auch bei der Wettkampfvorbereitung der Ausrichter sowie der Teilnehmer Anwendung finden. Sie können auch zur Gestaltung der Ausschreibungen der Veranstalter von Wettkämpfen sowie in den Wettkampfordnungen bzw. -bestimmungen eingesetzt werden.
Das Paket umfasst ein Heft mit Vortragsmanuskript und eine DVD.
Erhältlich ist es für 9,75 Euro (+ Versand) beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes, Artikelnummer 77353,
Telefon (0228) 953500 oder im Internetshop unter www.feuerwehrversand.de.
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Mittwoch 22. April 2009 von fb
Ein neuer Internet-Service des BGIA – auch für Feuerwehrs interessant!
Mit Gefahrstoffen sicher umgehen, setzt viel Wissen voraus. Eine umfassende Sammlung praktischer Hilfen und Fachinformationen zum Thema bietet deshalb das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA) ab sofort im Internet an. Die Leitfäden, Broschüren, Datenbanken, Berichte und Betriebsanweisungen stammen von den Unfallversicherungsträgern und vom BGIA; sie richten sich an alle, die sich selbst oder andere vor Gefahrstoffbelastungen schützen wollen – am Arbeitsplatz und auch sonst.
Von Abbeizmittel, Alkohol im Betrieb und Asbest über Halogenkohlenwasserstoffe, Hautpflege und Holzschutzmittel bis hin zu Toluol, Tonern und Transport von Gasflaschen reicht das Spektrum. Das neue Internetportal des BGIA enthält – nach Stichworten geordnet – mehrere hundert Links zu praktischen Gefahrstoffinformationen der Unfallversicherungsträger. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung bei den unterschiedlichsten Tätigkeiten in einer Vielzahl von Branchen. Der Nutzer findet konkrete Anleitungen und Formulare, die dazu dienen, Gefährdungen systematisch zu erfassen, zu bewerten und Maßnahmen zur Verbesserung festzulegen.
Auch gefahrstoffrelevante Gesetze und Verordnungen sind übersichtlich gelistet, und aktuelle Themen wie REACH und GHS schnell gefunden. Daneben gibt es auch Hinweise auf Datenbanken mit kostenlosem Zugriff. Dazu zählen das Gefahrstoffinformationssystem GisChem der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie und die Stoffdatenbank GESTIS des BGIA, die auch Laien schnelle Antworten auf Gefahrstofffragen gibt.
Eine eigene Rubrik ist den Betriebsanweisungen gewidmet. Nach Branchen gegliedert, enthält sie mehr als 250 Betriebsanweisungen für den Umgang mit gesundheitsschädlichen Arbeitstoffen.
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Freitag 17. April 2009 von fb
Deutschlands Feuerwehr bleibt Spitze: In Europas größter Verbraucherstudie haben die Feuerwehrleute ihre Ausnahmestellung als vertrauenswürdigster Berufsstand ihres Landes verteidigt. 93 Prozent der Deutschen haben den Feuerwehrleuten in einer repräsentativen Umfrage für das Magazin Reader’s Digest ein „ziemlich hohes“ bzw. „sehr hohes“ Vertrauen ausgesprochen. Europaweit hatten 92 Prozent der Befragten ihr Vertrauen in die Feuerwehr ausgesprochen. Bereits in den Vorjahren hatte der Deutsche Feuerwehrver-band als Spitzenverband der deutschen Feuerwehren den „Pegasus-Award“ hierfür erhalten.
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Freitag 17. April 2009 von fb
Die Europäische Kommission will ein Gemeinschaftskonzept zur Minderung der Auswirkungen von Katastrophen natürlichen und menschlichen Ursprungs in der EU umsetzen. Besonders angesichts der mit dem Klimawandel einhergehenden höheren Risiken soll durch die Präventionsmitteilung strategisch an dieses Thema herangegangen werden. „Im Mittelpunkt der vorgeschlagenen Maßnahmen auf Gemeinschaftsebene stehen die Bereiche, in denen ein gemeinsames Vorgehen wirksamer ist als Einzelmaßnahmen der Mitgliedstaaten. Hierzu gehören der Aufbau von Wissen, die Abstimmung von Akteuren und Strategien sowie die Verbesserung der Leistungen bereits bestehender Gemeinschaftsinstrumente für die Katastrophenverhütung”, heißt es seitens der Europäischen Kommission.
Das für Umwelt zuständige Mitglied der Europäischen Kommission Stavros Dimas, sagte hierzu: „In den EU-Mitgliedstaaten steigt das Risiko von Naturkatastrophen, die als Folge des Klimawandels in den kommenden Jahren voraussichtlich immer häufiger und mit größerer Heftigkeit auftreten werden. Wir müssen tun, was wir können, um ihre Wirkung zu verringern, indem wir uns möglichst gut vorbereiten. Diese Mitteilung ist ein wichtiger erster Schritt bei der Einleitung eines langfristigen Prozesses für Gemeinschaftsmaßnahmen in diesem Bereich.“
In der Mitteilung über die Katastrophenverhütung werden die Bereiche ausgewiesen, in denen Maßnahmen auf Gemeinschaftsebene einen zusätzlichen Nutzen bringen könnten. Dies umfasst ein Inventar über vorhandene Informationen und bewährte Verfahren, das auf Gemeinschaftsebene erstellt wird, die Festlegung von Leitlinien für die Gefahren-/Risikokartierung, die Abstimmung zwischen Akteuren und Strategien während des ge-samten Ablaufs der Katastrophenbewältigung mit mehr Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen, besseren Zugang zu Frühwarnsystemen und die effizientere Ausrichtung gemeinschaftlicher Finanzhilfen.
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Freitag 17. April 2009 von fb
„Wir müssen frühzeitig für Themen sensibilisieren, um dann als Feuerwehren gemeinsam mit Nachhaltigkeit auf der europapolitischen Bühne unsere Interessen zu verwirklichen“, erklärte Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), beim zweiten internationalen Gesprächskreis des DFV in Brüssel mit Hinblick auf den anstehenden Vertrag von Lissabon. „Wenn es nur noch Mehrheitsentscheidungen gibt, müssen diese Mehrheiten auch organisiert werden“, appellierte Ackermann, der im DFV für die in-ternationalen Beziehungen zuständig ist, beim Treffen in der Ständigen Vertretung des Landes Hessen bei der EU. Dort befindet sich auch die Vertretung der deutschen Feuerwehren.
Erstmals nahmen neben Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Führungskräften der Europäischen Kommission auch Vertreter anderer nationaler Feuerwehrverbände und staatlicher Vertretungen an dem Informationsgespräch teil. Hervé Martin, Head of Unit der Generaldirektion Umwelt, informierte vorab über die Mitteilung der Europäischen Kommission zur Prävention von Katastrophen. „Wir sind nach wie vor der Auffas-sung, dass Prävention und Vorsorgemaßnahmen sinnvoller sind als die Einrichtung einer ständigen Einsatztruppe“, bekräftigte Ackermann.
Die EU-Parlamentarier Dr. Markus Pieper, Dr. Renate Sommer und Manfred Weber infor-mierten sich bei den Experten auch über die unterschiedlichen Systeme des Feuerwehrwesens in Europa. Neben Hervé Martin nahmen seitens der Europäischen Kommission Christopher Allen und Anja Brammann am Treffen teil. Für den Hausherrn begrüßte Staatssekretärin Nicola Beer die Gäste. Seitens des DFV informierten die Vizepräsidenten Ralf Ackermann und Bernd Pawelke. Dennis Davis (Großbritannien), Teresa Tiszbierek (Polen) und Francois Maurer (Frankreich) ergänzten die Runde der Feuerwehrverbände. Danica Babic (Republik Slowenien), Jiri Chalupa (Tschechische Republik), Willy Kempel (Österreich) und Silvia Späth (Deutschland) nahmen von den Ständigen Vertretungen am Gespräch teil.
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