Brandschutzklappen im Kreishaus-Siegburg müssen saniert werden
Freitag 29. Januar 2010 von fb
Bei einer Funktionsüberprüfung wurde festgestellt, dass die Brandschutzklappen in dem in den 70er Jahren gebauten Kreishaus in Siegburg nicht ordnungsgemäß funktionieren oder nicht regelkonform eingebaut worden waren. Da die Klappenblätter asbestbelastet sind, können diese Brandschutzklappen nicht repariert werden, sondern müssen ausgetauscht werden. Wegen fehlender Funktionsfähigkeit müssen zehn Klappen sofort ersetzt werden. Die Kosten hierfür betragen voraussichtlich rund 20.000 Euro. Mit den Arbeiten, überwiegend in den Deckenbereichen der Flure, wird heute begonnen. Die übrigen Brandschutzklappen sollen ebenfalls kurzfristig ausgewechselt werden. Insgesamt handelt es sich um etwa 500 Brandschutzklappen. Die Leistungsverzeichnisse für ein entsprechendes Ausschreibungsverfahren bereitet die Gebäudewirtschaft derzeit zusammen mit einem Sachverständigen vor. Die Kosten für die Gesamtsanierung können noch nicht abgeschätzt werden. Dies teilt das zuständige Amt für Beteiligungen, Gebäudewirtschaft und Wohnungsbauförderung des Kreises heute den Mitgliedern des Bau- und Vergabeausschusses mit.
Nach der Asbestrichtlinie ist keine umgehende Sanierung der rund 490 weiteren Brandschutzklappen vorgeschrieben.

Diese werden in die Dringlichkeitsstufe III eingeordnet und müssen hiernach nur langfristig, das heißt alle fünf Jahre, neu bewertet werden. Trotzdem soll auch deren Austausch ausgeschrieben und durchgeführt werden. Der zuständige Dezernent und Kreiskämmerer Karl-Hans Ganseuer sagte: „Aufgrund des Alters der Brandschutzklappen befürchten wir weitere Funktionsausfälle in der Zukunft. Die gut 30 Jahre alten Klappen werden ersetzt, um Risiken auszuschließen. Wir wollen das Thema Asbest im Kreishaus möglichst bald abschließen.“
Im Rahmen der Umbauarbeiten des Straßenverkehrsamtes wurden im Jahr 2008 im Kreishaus asbesthaltige Platten im Brüstungsbereich der Fenster sowie asbesthaltige Materialien an Brandschutzklappen und Rohrleitungen festgestellt. Daraufhin wurden der Bereich des Straßenverkehrsamtes sowie die Brüstungselemente im gesamten Kreishaus innerhalb von 18 Monaten asbestsaniert.
quelle: Pressestelle – Rhein-Sieg-Kreis
Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 29. Januar 2010 um 16:55 und abgelegt unter News, geklickt. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

















