Safety Tour

der Feuerwehr Blog

Archiv für September, 2009

Land NRW fördert Sicherheitstechnik im Ringtunnel mit 222.000 Euro

Freitag 11. September 2009 von fb

Mit einem Betrag von 222.000 Euro fördert das Land NRW nun die Nachrüstung der betriebstechnischen Ausstattung des Unnaer Ringtunnels.
Mit dem erfreulichen Kurzbesuch des Arnsberger Regierungspräsidenten Helmut Diegel am Donnerstag, 10. September 2009, im Unnaer Rathaus, bei dem er den Bewilligungsbescheid persönlich an Bürgermeister Werner Kolter und den technischen Beigeordneten Ralf Kampmann übergab, kann jetzt unmittelbar mit der Detailplanung der Maßnahme begonnen werden.
“Wir werden umgehend zu den erforderlichen Plangungs- und Abstimmungsgesprächen mit den beteiligten Fachingenieuren, der Feuerwehr, der Polizei und dem Wasserversorger einladen”, erklärt Markus Gorzel vom federführenden Bereich Straßen- und Verkehrswesen der Unnaer Stadtverwaltung. So muss zum Beispiel noch im Detail besprochen werden, wie die Brandmelde- und Kohlenmonoxid-Warnanlagen oder die Löschwasserversorgung im Ringtunnel künftig ausgestaltet sein müssen.
“Wenn die Details mit den Fachbehörden abgestimmt sind, schließt sich direkt das Ausschreibungsverfahren an, so dass die Gesamtmaßnahme im bzw. am Ringtunnel voraussichtlich bis Mitte 2010 abgeschlossen werden kann”, so Markus Gorzel weiter.
Nach erfolgter Tunneldeckensanierung und Erneuerung der Beleuchtungsanlage, die bis auf die Installation eines neuen Sensors für die Lichtsteuerung vor dem Tunnel abgeschlossen ist, folgt nun der letzte Bauabschnitt, um den 186 Meter langen Ringtunnel entsprechend der “Richtlinie für den Betrieb und die Ausstattung von Straßentunneln (RABT 2006)” zu modernisieren. Für diese Arbeiten wird eine komplette Sperrung des Ringtunnels übrigens nicht erforderlich sein, sondern allenfalls eine kurzzeitige Sperrung einzelner Fahrspuren.

quelle: Kreisstadt Unna

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Neue Techniken, Neue Tücken – Todesfalle Unfallauto

Mittwoch 9. September 2009 von fb

High-Tech Stahl im Auto: er soll die Fahrzeuge sicherer machen. Doch wenn es zu wirklich schlimmen Unfällen kommt, wird es für die Retter von der Feuerwehr immer schwieriger, eingeklemmte Unfallopfer zu bergen. Der Autostahl ist nicht selten zu hart für die Rettungsscheren.

Massenkarambolage Ende Juli auf der A 2 bei Braunschweig:
Großeinsatz für die Feuerwehr. Seit kurzem kämpfen die Retter mit immer stabileren Karosserien. Seitenaufprallschutz und Airbags retten viele Leben, mitunter können sie für die Feuerwehr zu einem Riesenproblem werden, wenn es gilt Opfer schnell zu bergen. Ulrike Ziegelmeier saß 60 Minuten eingeklemmt in ihrem total zerstörten Auto. Auch hier das Problem: der Stahl konnte mit der Rettungsschere nicht aufgeschnitten werden.

Ulrike Ziegelmeier:
“Und da muss ich schon sagen, da hat man auch Todesangst dabei. Weil, man weiß ja nicht, was passiert ist, man hat einen Schock, und das ist schwer, das ist abzuschütteln und zu vergessen, das kann man nicht vergessen so was.”

Auch Feuermann Dirk Bauer leidet bis heute unter einem Trauma. Er war damals der Einsatzleiter. Nach 20 Minuten war klar, die Feuerwehr kann das Unfallopfer nicht befreien. Noch heute sind die Spuren des Aufpralls am Baum erkennbar.

Dirk Bauer, Freiwillige Feuerwehr Sonnefeld:

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dirk_bauer“Für mich persönlich war das eine sehr neue Situation. Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr gewusst mit meinen Kameraden, wo sollen wir weitermachen? Man hat sich Ratschläge von anderen Kameraden geholt, aber in so eine Situation möchte ich selbst nicht mehr kommen, weil wir möchten ja die verunfallte Person relativ schnell befreien.”

Doch leider kommt die Feuerwehr immer häufiger in solche Situationen. Im Film sehen wir Aufnahmen einer Übung. Das Problem: Die Autoindustrie entwickelt immer stabilere Fahrzeuge. Die Feuerwehren, besonders die Freiwilligen, können mit dieser technischen Entwicklung kaum Schritt halten. Nicht nur die Fahrzeuge der Oberklasse sind betroffen. Hochfeste Stähle werden mittlerweile überall verbaut.

Prof. Udo Müller, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt:

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udo_mueller“Zunächst haben wir in der Fahrzeugindustrie, wir wollen hochfeste Karosserien entwickeln und produzieren und gleichzeitig möchten wir dabei ein möglichst geringes Gewicht einhalten. Dies ist im Stahlkarosseriebau nur mit den neuen hochfesten und ultrahochfesten Stählen möglich und diese Stähle werden heute in Oberklasse ebenso eingesetzt wie in der Golfklasse wie auch in allen anderen Klassen auch.”

So auch die Freiwillige Feuerwehr Sonnefeld: Wir erleben wie schwer es ist, neues Material zu knacken.
Im Test: der Seitenaufprallschutz eines Neuwagens. Die alte Schere schafft es nicht, die Säule zu schneiden. Nach den Erlebnissen mit dem Unfall von Ulrike Ziegelmeier hat die Feuerwehr sofort einen neuen Rettungssatz gekauft. Die neue Schere kriegt die Säule fast problemlos durch, trotz Stahlkern. Doch die Feuerwehr hinkt der rasanten Entwicklung in der Technik immer hinterher.

Dirk Bauer, Freiwillige Feuerwehr Sonnefeld: “Wir bekommen auch keine Informationen aus der Automobilindustrie, dass jetzt die Technik bereits wieder veraltet ist und wieder neue Technik angeschafft werden muss.”

Über mehr Informationen aus der Automobilindustrie würde man sich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aus Kierspe im Sauerland freuen. Denn nicht nur der neue Stahl ist ein Problem – auch die Airbags, die Leben retten, können gefährlich werden, wenn sie bei der Rettung unkontrolliert platzen.

Andreas Pfaffenbach, Freiwillige Feuerwehr Kierspe:

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andreas_pfaffenbach“Wir haben bis zu 20 Airbags teilweise in den Autos, so dass wir erst gucken müssen, wo die Airbags sind, wo Patronen sind, wo Verstärkungen sind, um dann auch gezielt dort schneiden zu können.”

Um am Unfallfahrzeug möglichst schnell voranzukommen, sind Feuerwehrmänner auf aktuellste Daten angewiesen. Absurd, aber wahr: Diese Informationen muss sich die Feuerwehr im Internet selbst zusammensuchen. Hier beschreibt jeder Hersteller in einem Rettungsleitfaden seine Fahrzeuge. Jeder sieht anders aus. Für die Feuerwehr ein riesiges Durcheinander. Für den Verband der Deutschen Automobilindustrie alles kein Problem.

Thomas Schlick, Geschäftsführer VDA:

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thomas_schlick“Man kann sich das ganz einfach vorstellen: Die Feuerwehr bekommt von der Leitstelle eine Information, dass irgendwo ein schwerer Unfall passiert ist. Berufsfeuerwehr oder Freiwillige Feuerwehr. Und auf dem Weg dorthin, bzw. vor Ort kann dann auch die Freiwillige Feuerwehr in dem direkten Draht, in dem direkten Telefon mit der Leitstelle sagen, was es für ein Auto ist, und die Leitstelle kann ins Internet gehen.”

Ins Internet gehen und sich ganz in Ruhe Daten herunterladen.
Und das während eines Rettungseinsatzes, bei dem jede Minute zählt?

Hartmut Ziebs, Vizepräsident Deutscher Feuerwehrverband:

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hartmut_ziebs“Ist utopisch! Es wird nicht funktionieren, dass uns eine Rettungsleitstelle Daten übermittelt von dem entsprechenden Fahrzeug. Wir müssen zunächst einmal wirklich das Fahrzeug identifizieren, das Baujahr wissen, die Fahrgestellnummer wissen, damit die Rettungsleitstelle dann die entsprechenden Daten vom Kraftfahrtbundesamt übermittelt bekommt, dann müssen diese Daten wieder an die Einsatzstelle zurück! In der Zwischenzeit  sollten wir eigentlich den Patienten schon rausgeholt haben.”

Und der ADAC hat herausgefunden: Nur bei einem Drittel der Unfälle erkennt die Feuerwehr den richtigen Fahrzeugtyp. Das bedeutet, oft helfen auch die Datenblätter aus dem Internet nichts. Deshalb fordert der ADAC eine einheitliche Rettungskarte für alle Autos.
Thomas Unger, ADAC-Projektleiter:

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thomas_unger“Der große Vorteil der Rettungskarte ist, dass dieses System sehr robust ist, sehr schnell umsetzbar ist, das heißt wir könnten sofort die Fahrzeuge ausstatten mit Rettungskarten bei den Herstellern, die schon welche zur Verfügung stellen, das nächste ist, dass die Rettungsinformationen für die Einsatzkräfte sehr schnell abrufbar sind, sofort vorliegen, und so die technische Rettung besser gestaltet werden kann.”

Der Film zeigt, das ernüchternde Ergebnis: Viele Autohersteller reagieren zögerlich, oder wollen “eine solche Karte auch nicht unseren Fahrzeugen beilegen”.
Fazit: Ulrike Ziegelmeier musste eine Stunde in Todesangst auf ihre Bergung warten, weil es keine Rettungskarte gab. Sie überlebte, weil sie Glück hatte. Viele Unfallopfer haben dieses Glück nicht.

zum Bericht Safety TV >>>
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weiter lesen:
Ausbildung – Safetytour
Retten – Profis im Einsatz

danke an den ARD, Annette Peter, Pia Dangelmayer

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Batteriesäure verletzt Frau schwer

Dienstag 8. September 2009 von fb

Säure einer geplatzten Autobatterie hat eine Autofahrerin bei einem Unfall im Gesicht getroffen und schwer verletzt.
Die Batterie war bei dem Zusammenstoß am Donnerstag auf der Bundesstraße 450 aus dem Motorraum eines Wagens herauskatapultiert worden und direkt in die Frontscheibe eines zweiten am Unfall beteiligten Wagens geschossen. Die Autobatterie platzte dabei, die Säure spritzte im gesamten Fahrzeuginnenraum umher und traf die 42 Jahre alte Fahrerin im Gesicht. Die Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 flog die Naumburgerin nach der Erstversorgung an der Unfallstelle in eine Klinik. Schwer verletzt wurde auch eine 24-Jährige aus Wolfhagen, mit leichten Verletzungen kam ein dritter Beteiligter davon. Bei ihm handelt es sich um einen 49-Jährigen aus Waldeck.
Mit ihrem Fiat Uno war die 24-Jährige am Donnerstagvormittag auf der regennassen B 450 von Wolfhagen kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs.

Kurz hinter der ersten Abfahrt nach Landau geriet der Kleinwagen wegen nicht ausreichender Profiltiefe beider Hinterreifen ins Schleudern und stieß zunächst seitlich mit dem entgegenkommenden Honda Civic des 49-Jährigen zusammen, der nach der Kollision frontal gegen die Leitplanke krachte. Der Fiat stieß anschließend mit dem Mercedes Kombi der 42-Jährigen zusammen, der ebenfalls gegen die Leitplanke fuhr. Der Fiat selbst blieb nach etwa 75 Metern mitten auf der Fahrbahn stehen.

Laut Polizei war es die Batterie des Fiats, die beim Zusammenstoß mit dem Benz in dessen Frontscheibe katapultiert wurde. Wäre die Batterie nicht geplatzt und hätte die Fahrerin mit voller Wucht getroffen, so hätte sie den Unfall nach Einschätzung der Beamten möglicherweise nicht überlebt. Der Bad Arolser Feuerwehrnotarzt Dr. Ecke Tammen forderte wegen der Verätzungen im Gesicht der Frau und insbesondere wegen einer durch die Batteriesäure ausgelösten Verletzung eines Auges den Hubschrauber an. Insgesamt waren an der Unfallstelle drei Notärzte, die Besatzungen dreier Rettungswagen sowie die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Landau im Einsatz. Die Bundesstraße blieb mehrere Stunden voll gesperrt, Brandschützer leiteten den Verkehr durch Landau um. Andere Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die Fahrbahn, sammelten umhergeschleuderte Trümmerteile ein und unterstützten die Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge.

Weil die Polizei eine technische Ursache an dem älteren Fiat als möglichen Grund für den Unfall nicht ausschloss, stellten die Beamten den Wagen sicher. Ein Gutachter untersuchte den Wagen und entdeckte dabei die abgefahrenen Hinterreifen. An allen Autos entstand Totalschaden, der sich auf insgesamt rund 10.000 Euro beläuft.

(pfa)

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OB Kaminsky dankt Einsatzkräften für hervorragende Arbeit

Dienstag 8. September 2009 von fb

Den jüngsten Einsatz beim Brand des Steinheimer Veranstaltungs­lokals „Druckhaus“ in der Nacht zum Montag hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky zum Anlass genommen, allen beteiligten Kräften der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei seinen ausdrücklichen Dank auszusprechen. „Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn nicht durch den schnellen und beherzten Einsatz der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Häuser und damit auf die Altstadt verhindert worden wäre.“ So aber haben die rund 120 Wehrleute und Rettungskräfte erfolgreich alles in ihrer Macht Stehende getan, um Schlimmeres abzuwenden.

Wie Kaminsky sagte, haben alle vor Ort beteiligten Kräfte einmal mehr bewiesen, dass sie hoch motiviert sind. Denn, so gab er zu bedenken, immerhin sei das Wochenende durch einen Großeinsatz am Freitag im Hanauer Hafen und unzählige Stunden im Sicherheitsdienst des Bürgerfestes ohnehin schon äußerst kräftezehrend gewesen. „Manch einer der Feuerwehrkameradinnen oder -kameraden war kaum zwei Stunden im Bett, als der Hilferuf vom „Druckhaus“ kam.“

Auch die gute Zusammenarbeit aller Hilfs- und Rettungskräfte über die Stadtgrenzen hinaus, die zwar wünschenswert, aber keineswegs selbstverständlich sei, belege die hohe Motivation der Einsatzkräfte, bezog Kaminsky die angerückten Wehren aus Hainburg und Mühlheim ausdrücklich in seinen Dank für die Hilfeleistung ein.

Anerkennung und Lob gebühre auch dem DRK Ortsverband Hanau sowie den Alten- und Ehrenabteilungen der Wehren Steinheim und Klein-Auheim, die die Versorgung und Verpflegung der aktiven Einsatzkräfte übernommen hatten, würdigte Kaminsky deren Engagement.

Auch wenn das genaue Ausmaß des Schadens noch nicht abzusehen sei, müsse man wohl davon ausgehen, dass das Feuer ein attraktives Angebot in der Steinheimer Kneipenlandschaft nachhaltig zerstört habe, so der OB, der dabei auch an die wechselvolle Geschichte des Gebäudes erinnerte. Bis heute erinnere der Name „Druckhaus“ daran, dass hier früher die Druckpressen der traditionsreichen Firma Illert liefen, um unter anderem auch hochwertige Etiketten herzustellen. Erst vor rund 18 Monaten habe mit der Neueröffnung des Restaurants und Veranstaltungslokals eine neue Ära für das idyllisch am Mainufer gelegene Haus begonnen.

quelle: Stadt Hanau

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Tag der offenen Tür in der neuen Feuerwache Nord

Sonntag 6. September 2009 von fb

Die Magdeburger Berufsfeuerwehr lädt für den Samstag kommender Woche zu einem Tag der offenen Tür in die neue Feuerwache Nord ein. Am 12. September können von 10.00 bis 18.00 Uhr interessierte Magdeburgerinnen und Magdeburger die neuen Räume in der Peter-Paul-Straße 12 und die dort stationierte Technik besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Auf die Besucher warten unter anderem Führungen durch die neue Feuerwache, die Vorstellung der Technik, Präsentationen des Höhenrettungsdienstes und eine Springburg für Kinder. Für das leibliche Wohl sorgt die Freiwillige Feuerwehr Olvenstedt.

In der neuen Feuerwache Nord sind das Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr untergebracht. Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann haben die neue Feuerwache Nord am 17. Juni feierlich übergeben. Der Neubau mit einem Kostenvolumen von rund zehn Millionen Euro gehört zu den größten kommunalen Investition der vergangenen Jahre. Die Grundsteinlegung war im Juni 2007, Richtfest im Februar 2008.

Der Neubau umfasst ein 3-geschossiges Gebäude an der Rogätzer Straße und ein 2-geschossiges Gebäude mit gleicher Höhe an der Peter-Paul-Straße. Im Erdgeschoss sind Wasch- und Reparaturhallen, Werkstätten (Taucher, Druckluft), Lager und Technik-Räume sowie Stellplätze untergebracht. Im 1. Obergeschoss stehen Büros und Lagerräume, im 2. Obergeschoss Schlaf-, Sozial-, Schulungs-, Umkleide-, Sport- und Sanitärräume für die Einsatzkräfte sowie Büros für die Verwaltung zur Verfügung. Auch die Räume für den Einsatzstab sind dort untergebracht.

Insgesamt 10,045 Millionen Euro investierte die Stadt in den Neubau an der Peter-Paul-Straße. Darunter sind etwa eine Million Euro Fördermittel vom Land Sachsen-Anhalt. 600 Kubikmeter Beton und 270 Tonnen Stahl wurden für den Rohbau verarbeitet, 7.000 Kubikmeter Boden ausgetauscht.

Nach dem Einzug der Berufsfeuerwehr in den neuen Komplex wurden die Feuerwachen in der Brandenburger Straße und in der Nachtweide aufgegeben. Die 1997 fertig gestellte moderne Einsatzleitstelle bleibt in der Brandenburger Straße. Die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt verfügt damit jetzt ausschließlich über komplett erneuerte, moderne Standorte.

Zum Tag der offenen Tür in der neuen Feuerwache Nord sind alle kleinen und großen Magdeburger herzlich eingeladen.

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