Freitag 14. August 2009 von fb
Nun bereits im vierten Jahr in Folge veranstaltete die Jugendfeuerwehr Jülich eine Ferienfahrt für ihre Mitglieder. Nachdem in den letzten Jahren Zeltlager und Jugendherbergen getestet wurden, fiel die Entscheidung in diesem Jahr auf ein im Vergleich zu den Vorjahren, längeres Zeltlager.
Nach einem Auswahlverfahren der Zeltplätze wurde der Jugendzeltplatz in Almke, einem Stadtteil von Wolfsburg, aufgrund seiner, aber auch der umliegenden Möglichkeiten gebucht. Vom 09. bis 19.07. sollte der Zeltplatz durch die Jugendfeuerwehr unsicher gemacht werden. Im Anschluss daran erarbeiteten die Jugendwarte ein umfangreiches Programm, das allen Teilnehmern Spaß, Abwechslung aber auch Erholung bieten sollte.

Von den Anmeldungen wurden der Stadtjugendfeuerwehrwart Tim Freialdenhoven sowie sein Stellvertreter Stefan Spohr mehr als überrascht. 38 Jugendliche und 8 Betreuer wollten an der Fahrt teilnehmen. Hiermit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Dies sind immerhin knapp 60 % der gesamten Mitglieder der Jugendfeuerwehr Jülich, was die Verantwortlichen sehr erfreute, aber auch vor das ein oder andere logistische Problem stellte.
Nach bereits 3-tägiger Vorbereitungsphase auf der Feuerwache, machte man sich am frühen Donnerstag Morgen mit 6 Mannschaftsfahrzeugen und einem LKW auf die Reise in die knapp 430 km entfernte Heimat des deutschen Fußballmeisters nach Wolfsburg. Nach einem ungewollten Zwischenstopp auf der A2 bei Bielefeld, aufgrund eines Reifenschadens, erreichte man gegen 15 Uhr die „neue“ Heimat.
Obwohl das Wetter die ersten Tage nicht so wirklich mitspielte, lebten sich alle gut ein. Schlechtes Wetter wurde einfach mit einem Besuch im Wolfsburger Badeland überbrückt, bevor am Sonntag endlich die Sonne rauskam. So sollte es für den Rest der Woche auch bleiben. Zwar nicht tropisch heiß, aber immerhin trocken. So wurden ab jetzt auch jeden Tag die zum Platz gehörenden Attraktionen wie Freibad, Sportplatz und Beachvolleyballfeld genutzt.
Nun konnte zum Wochenanfang auch das geplante Programm starten. Am Montag wurde die Autostadt besichtigt, bei der die älteren Jugendlichen die heißen Öfen bestaunten und die Kleineren ihren Kinderführerschein erwarben.
Dienstags wurde eine Vorführung im Planetarium besucht, dem sich ein Stadtbummel in der Wolfsburger Innenstadt anschloss. Am nächsten Tag machte man sich wiederrum auf ins Stadtzentrum, um mehrere Stunden in der Experimentierwelt Phaeno zu verbringen. Sowohl die Jugendlichen, als auch die Betreuer staunten über die mehr als 300 Experimente aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie und Technik.
Am Donnerstag folgte nun das Highlight der Tour. Ein Besuch im Heidepark Soltau mit der größten Holzachterbahn Europas sowie vielen anderen schnellen, hohen, nassen aber auch gemütlichen Fahrgeschäften.
Nach den Ausflügen war der Tag natürlich noch nicht vorbei. Während sich ein Teil der Jugendlichen in der eigenen Zeltküche nützlich machten und hier jeden Tag abwechslungsreiche Speisen zubereiteten, kümmerten sich die anderen um das Lagerfeuer, die Hygiene in den Sanitärbereichen oder tobten über den Platz.
Auch in diesem Jahr kamen wieder alle zu dem Entschluss: Obwohl man 11 Tage unterwegs war, ging die Zeit viel zu schnell vorbei und so wurde der Zeltplatz am Sonntag mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge verlassen. In einem Punkt war man sich jedoch einig: Hier her kommen wir gerne wieder!!!
Eins darf jedoch nicht vergessen werden: Aufgrund der großen Nachfrage wäre diese Fahrt ohne fremde Unterstützung so nicht möglich gewesen. Daher möchte sich die Jugendfeuerwehr Jülich ganz herzlich bei den Löschgruppen Linnich-Tetz und Titz-Hasselsweiler, der Gemeinde Aldenhoven, sowie RWE Power – Tagebau Hambach für das zur Verfügung stellen ihrer Fahrzeuge bedanken. Ein weiterer Dank geht an die Jugendfeuerwehr Aldenhoven, deren Zelt genutzt werden durfte.
Weitere Informationen sowie Bilder zum Ausflug aber auch zur Jugendfeuerwehr Jülich allgemein findet man unter: www.jugendfeuerwehr-juelich.de