Safety Tour

der Feuerwehr Blog

Archiv für März, 2009

Walter Jonas weist Kritik am Feuerwehr-Einsatz zurück

Dienstag 31. März 2009 von fb

„Die Einsatzkräfte sind hoch motiviert, die zitierten Stimmen geben nicht die Meinung der Feuerwehren wieder“

Rhein-Sieg-Kreis (kl) – Entgegen der Meldung im Rhein-Sieg Anzeiger von heute sind die Feuerwehrleute, die zurzeit vor Ort bei der Bergung der Archivguts in Köln im Einsatz sind, hoch motiviert. „Die Arbeit ist freiwillig und keiner der vor Ort hilft stellt den Sinn unseres Einsatzes in Frage“, sagte Kreisbrandmeister Walter Jonas, der den Einsatz der Rhein-Sieg-Kreis Feuerwehren koordiniert, nachdem er sich gestern Abend persönlich ein Bild an der Einsatzstelle gemacht hatte.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe den Menschen aber auch der Gesellschaft zu helfen“,  sagte Walter Jonas weiter, „die im Rhein-Sieg Anzeiger zitierten Stimmen geben nicht die Meinung der Feuerwehr wieder“. Seit gestern sind rund 60 Feuerwehrleute aus dem Rhein-Sieg-Kreis im Rahmen der überörtlichen Hilfe in Köln im Einsatz. Weitere 60 sind in Bereitschaft und können für den Schichtbetrieb angefordert werden.

„Unsere Kölner Kollegen haben es mit einer außergewöhnliche schwierigen Lage zu tun, da ist es für uns selbstverständlich, dass wir helfen“, sagte Walter Jonas abschließend, „es ist bedauerlich, dass diese Bereitschaft nun, ohne die genauren Hintergründe zu kennen, schlecht geredet wird.“

quelle: [www.presse-service.de].

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Feuerwehr Führerschein: Klarheit statt Mogelpackung

Dienstag 31. März 2009 von CM

DFV fordert echte Entlastung und Mehrwert für ehrenamtliche Einsatzkräfte

„Wir lassen uns von Verkehrsminister Tiefensee nicht hinters Licht führen: Der Feuerwehr-Führerschein muss zu einer echten Entlastung führen und einen Mehrwert für das Ehrenamt bieten – sonst verfehlt er sein Ziel“, betont Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Für die Feuerwehren macht eine Feuerwehr-Fahrerlaubnis bis 4,75 Tonnen mit dem Führerschein der Klasse B nur Sinn, wenn sie ohne zusätzliche Ausbildung und Prüfung erteilt wird. Alles, was über eine organisationsinterne Unterweisung und Verwaltungsgebühren hinausgeht, löst die Probleme tausender Feuerwehren nicht“, bekräftigt Kröger. Aufgrund der hohen Kosten stünden vor allem kleine Feuerwehren mittelfristig vor dem Aus.

Der Spitzenverband der Feuerwehren setzt sich außerdem für eine Fahrerlaubnis bis 7,5 Tonnen bei spezifischer Ausbildung in der Feuerwehr ein. „Wir brauchen einen echten Lkw-Führerschein der Klasse C1 für deutlich unter 1.000 Euro. Damit muss dann aber auch die private Nutzung erlaubt sein – nur so werden wir junge Menschen zusätzlich zum Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren motivieren können“, erläutert der DFV-Präsident.

Der Verband hat in den vergangenen Tagen am Runden Tisch im Verkehrsministerium teilgenommen und zahlreiche Gespräche im parlamentarischen Raum geführt. Kröger: „Unsere Forderungen werden von einer breiten Allianz unterstützt. Deshalb werden wir weiter für eine gute Lösung kämpfen und uns nicht auf einen Etikettenschwindel einlassen. Wir fordern Klarheit statt Mogelpackung!“

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e.V.

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Immer informiert über News auf Safety Tour

Montag 30. März 2009 von fb

Wenn Ihr regelmäßig und kostenlos über Neues aus der Welt der Feuerwehr informiert werden möchten, tragt Euch zum Safety Tour Newsletter ein!
So bekommt Ihr sofort, wenn es etwas Neues auf Safetytour zu lesen gibt, eine E-Mail mit dem Hinweis auf den Beitrag.

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was ist Safety Tour eigentlich ?

Montag 30. März 2009 von fb

Heiß auf Praxis mit der Safety Tour 2009

Dieser Auszug aus den Unfallverhütungsvorschriften ist uns allen bei der Feuerwehr geläufig. Doch – haben Sie ihn wirklich verinnerlicht? Denn – im Klartext heißt das:

Nur wer topfit ist und hellwach im Kopf, der hat das Zeug zum Einsatz im Feuerwehreinsatzdienst.

Sind Sie topfit?

Es ist logisch, dass Sie einen Einsatz nur dann meistern können, wenn Sie entsprechend geschützt sind. Ihre Persönliche Schutzausrüstung bietet Ihnen gerade im Atemschutzeinsatz hier die richtige Sicherheit.
Diese Ausrüstung begleitet Sie in jeden Ihrer Einsätze und wird entsprechend den Anforderungen ergänzt. Wichtige Hilfsmittel und Werkzeuge ergänzen Ihre Ausrüstung.

Mit einer Idee sollten Feuerwehrmännern das richtige Tragen der Schutzkleidung näher gebracht werden.
Es entstand eine Safety Tour, die mittlerweile seit 2 Jahren erfolgreich angenommen wird.

Technische Hilfeleistung, Wärmegewöhnung, der richtige
Umgang mit Wärmebildkameras, Strahlrohrtraining und
Rauchgasphänome. Das sind nur einige der Themen die wir
auch 2009 mit der
S-GARD® Safety-Tour behandeln.

Dozenten der Safety Tour  die die Theorie wie auch die Praxis fachmännisch begleiten schulen in Form von Tagesseminaren. Durch diese Umsetzung hat der Lehrgangsteilnehmer die Möglichkeit gewonnen Schutzkleidung zu tragen und zu testen, Schwächen und Stärken zu erkennen.

weitere Informationen unter: event@safetytour.info

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Feuerwehr Mönchengladbach bewährt sich im Großeinsatz

Montag 30. März 2009 von fb

Insgesamt 35.853 Einsätze verzeichnete die Mönchengladbacher Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr. Das sind 1821 Einsätze mehr als im Jahr 2007. Für Feuerwehrchef Jörg Lampe war es im Verhältnis zu den vergangenen Jahren kein ruhiges Jahr. Dafür haben drei Großereignisse, die Mönchengladbach in den Mittelpunkt der überregionalen Medien gestellt hat, gesorgt. Hierbei handelte es sich um Einsätze bei der Gasexplosion in einem Haus am Siepensteg mit einem Toten, dem Großbrand der Firma Vital an der Krefelder Straße sowie dem Großeinsatz der Feuerwehr nach einem CO2 Austritt in einem Großlager in Güdderath im August des vergangenen Jahres.

In Güdderath waren 350 Kräfte einschließlich der überörtlichen Organisationen der Kommunen, Düsseldorf, Krefeld, Viersen, Neuss und Heinsberg im Einsatz. Hinzu kamen über 100 Kräfte der Polizei. Insgesamt 14 Personen mussten in den Behandlungsplätzen behandelt und versorgt werden. Hiervon mussten 19 Personen in Krankenhäuser transportiert und 10 stationär behandelt werden. Die Zahl der Brände ist um 38 auf 712 stärker angestiegen als im vergangenen Jahr, wobei die Brände bei der ehemaligen Mülforter Zeugdruckerei in der Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt wurden. Dafür nahmen aber die Einsätze bei technischen Hilfeleistungen von 1.777 in 2007 auf 1.490 ab.

Zu den technischen Hilfeleistungen zählen auch Einsätze, bei denen verdächtige Gasgerüche gemeldet werden. „Davon haben wir mehrere Fälle pro Woche, die wie die Explosion am Siepensteg gezeigt hat, von uns zu Recht sehr Ernst genommen werden und denen wir alle in enger Zusammenarbeit mit der NVV nachgehen“, so Lampe. Die Zahl der Notfalleinsätze ist von 24.327 in 2007 auf 26.318 im vergangenen Jahr stärker als im vergangenen Jahr gestiegen, wobei die Einsätze für Notärzte mit 6.780 zu 6.412 nicht im gleichen Verhältnis angestiegen sind. Die Zahl der Krankentransporte hat sich mit 6.680 im vergangenen Jahr nach einer Phase des starken Rückgangs auf niedrigem Niveau stabilisiert. Als positiv bewertet der Feuerwehrchef den Rückgang der Gesamtzahl der Fehlalarmierungen von 691 2007 auf 653 im Jahr 2008. „Als Fehlalarmierung gilt schon, wenn jemand in guter Absicht die Feuerwehr anruft, wir aber letztendlich doch nicht ausrücken müssen“, betont er.

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