Dienstag 30. Dezember 2008 von fb
Deutscher Katastrophenschutz hat Defizite Studie sieht Probleme im Bereich der medizinischen Erstversorgung, der Prävention und Eigenverantwortung
Die Situation der medizinischen Erstversorgung im Katastrophenfall hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Allianz AG.


Die Zahl der Notärzte sei in den vergangenen Jahren laufend zurückgegangen, heißt es in der Studie des Versicherungskonzerns, die zusammen mit Experten aus der AZT Risk & Technology GmbH, einem Forschungszentrum der Allianz, erstellt wurde. Das Zentrum beschäftigt sich unter anderem mit der Ursachenforschung von Großschäden. Auch die Aufnahmekapazitäten von Kliniken für Notfälle bei einer Katastrophe sind nach der Studie im Laufe der Jahre erheblich verringert worden.
Die Untersuchungen der Allianz-Forscher haben nach Darstellung von Vorstandsmitglied Thomas Pleines ergeben, dass das Katastrophenrisiko in Deutschland weiter zunimmt. Ein wesentlicher Grund sei die wachsende Abhängigkeit von Infrastrukturen, wie Strom-, Gas- oder Kommunikationsnetzen. Ein weiterer Grund sei die zunehmende Verstädterung und Singularisierung der Bevölkerung verbunden mit einer abnehmenden Fähigkeit zur Selbsthilfe, erklärte Pleines in München. Nur wenige seien auf Katastrophen vorbereitet. In der Regel verlasse man sich auf staatliche oder öffentliche Einrichtungen, Eigenverantwortung sei kaum vorhanden.
Ganzer Artikel in der Deutschen Ärztezeitung
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Dienstag 30. Dezember 2008 von fb
Deutsche Feuerwehren geben sieben Tipps für eine sichere Adventszeit
Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Adventszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).
Die Feuerwehren in Deutschland informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Ackermann. „Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen.“
Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. „Die Lebensretter gibt es schon für einen recht geringen Preis im Fachhandel. Sie sollten in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zum Nikolaus oder zu Weihnachten“, appelliert der DFV-Vizepräsident.
Sieben Sicherheitstipps für eine sichere Adventszeit
Damit es gar nicht erst so weit kommt, helfen sieben einfache Tipps der Feuerwehr, Brände zu verhindern:
- Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
- Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
- Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
- Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
- In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
- Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
Detuscher Feuerwehrverband e.V.
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Samstag 27. Dezember 2008 von fb
S-GARD® Schutzkleidung bei den Dreharbeiten von RETTEN –Profis im Einsatz
Es ist ganz schön heiß unter seiner Feuerwehrmontur, Atmungsaktiv hin oder her – unter der lebensrettenden Kluft schwitzt man bei jeder Bewegung. Grade muss eine Dame aus einem Dachfenster gerettet werden. Das wiederum benötigt etliche lange Minuten. Die Leiter steht nämlich noch nicht so hübsch.


Peter Reibel und Oliver Puck drehen einen Film zur DVD−Reihe „Retten – Profis im Einsatz“, und S-Gard Schutzbekleidung war wieder mal mitten drin. S-Gard stellte auch dieses mal die Kleidung für die Filmaufnahmen und sorgte so dafür das auch die Bekleidung auf dem Neusten und sichersten Stand sind. Reibel und Puck, die gebürtigen Gladbacher produzierten von Beginn an die Lehrreihe für Feuerwehrleute, die inhaltlich von Frank Gerhards (42), Leiter für Technik und Logistik der Feuerwehr Mönchengladbach, ins Leben gerufen wurde. „In meiner Zeit als Ausbildungsleiter habe ich immer nach sinnvollen Medien gesucht, bin aber nie auf etwas gestoßen. Da kam mir die Idee, dass echte Feuerwehrmänner in ihrer Freizeit einen Film drehen könnten. Mit der Produktionsfirma haben wir super Leute gefunden, die das Projekt realisieren“, erzählt er. Das Drehbuch ist eng gestrickt, „aber alles verläuft nach Plan“, sagt Oliver Puck und kümmert sich schon um die nächste Einstellung. Für ihn und sein Filmteam wird es jetzt ganz schön eng in dem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses, das einsam und verlassen auf einem Industriegelände in Krefeld steht. Gedreht wird eine Szene wo mit einer Wärmebildkamera der Flur nach Opfern abgesucht werden soll.
„Den Rauch erzeugen wir später digital“, erklärt Oliver Puck. Und wieder ist eine Szene im Kasten. Bei dem Film dreht sich alles um das Thema „Atemschutz“ und „Taktische Ventilation“. Das heißt: Wie bekomme ich den Rauch eines Brandes schnell aus dem Gebäude. Doch auf digitale Effekte verlassen sich die Profis nicht allein. Zwei Etagen tiefer, neben Biedermeier−Möbeln und 80er−Jahre−Chic klöppelt Pyrotechniker Sebastian Kahl (30) eine Bretterkonstruktion zusammen, die später dazu dienen soll, den von ihm erzeugten pechschwarzen Rauch durch eine Wohnung zu lenken. „Hier können wir das ja machen, weil es ein Haus für reine Übungszwecke ist, das normalerweise vom Sondereinsatzkommando der Polizei genutzt wird“, sagt Koordinator Frank Gerhards. Dann geht’s ans Eingemachte. Der Pyrotechniker fünkelt schon ordentlich an seinem Qualmpulver herum. Wenige Sekunden später sieht man die Hand vor den Augen nicht mehr. Durch den gezielten Einsatz eines Ventilators schaffen es die Feuerwehrmänner, dem Rauch den Weg durch ein Fenster nach draußen zu bannen. Der Regisseur und sein Team sind zufrieden. Auch wenn die Feuerwehrmänner keine Schauspieler sind, „diesen Job machen sie genauso gut.“ Eine ganze Woche stellen sich die Männer für den Dreh zur Verfügung. Der 40− bis 50−minütige Film, der sich durch Product−Placement – also Werbung durch die gezielte Einbringung von Produkten in die Handlung – finanziert, soll bereits nächste Woche im Studio geschnitten und bearbeitet werden. Komparsin Cornelia Petersilie (46) hat wohl den schönsten Job. Zwar friert sie ein bisschen in den unterkühlten Wohnungen des Hauses, scheint aber begeistert von soviel geballter Manneskraft. Als sie in einem braunen Ledersessel eine vom Rauch ohnmächtig gewordenen Frau mimt, eilen ihr zwei Feuerwehrmänner schwer bepackt mit Gasmaske und Sauerstoffflasche zur Hilfe. Sie legen die zarte Frau auf eine rote Trage und bringen sie aus der Wohnung.


„Es ist mein erster Dreh mit der Feuerwehr, aber die Jungs sind großartig“, sagt sie. Großartig findet auch Frank Gerhards die Leistung seiner Männer und nickt zustimmend. Alles muss bis ins letzte Detail stimmen. Aus filmischer Sicht. Aber erst recht aus Sicht der Feuerwehr.
Quelle:
Rheinische Post
Erscheinungsdatum: 12.12.2008
von philipp coenen
Kategorie: News, S-GARD |
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Samstag 27. Dezember 2008 von fb
25.01.2009, 08:00 Uhr auf KiKa
Willi wills wissen: Vorfahrt für die Feuerwehr!


Retten, löschen, bergen, schützen, das sind die Aufgaben der Feuerwehr. Doch nicht nur bei einem Brand rücken die Retter aus, auch bei Unfällen in großer Höhe oder unter Wasser sind die Feuerwehrleute im Einsatz. Und Willi natürlich auch! Rettungstaucher Rüdiger von der Feuerwache 6 in München-Pasing nimmt den Reporter zu einem Probe-Einsatz an einem Baggersee mit. Schnell! Sobald der Alarm in der Feuerwache ertönt, müssen die Rettungsfahrzeuge innerhalb von einer Minute unterwegs in Richtung Einsatzort sein. Während der Fahrt schlüpfen die Taucher in ihre Neopren-Anzüge und checken die Pressluftflaschen. Die Übungs-Aufgabe am See: Einen Menschen in knapp 7 Meter Tiefe aus einem Auto bergen, das bei Eis und Schnee in den See gerutscht ist. Natürlich steckt nicht wirklich ein Mensch im Trainings-Auto, sondern nur eine große Puppe. Aber leibhaftige Rettungstaucher und Willi müssen jetzt in das ungefähr 2 Grad kalte Wasser steigen, brrrrr! Gar nicht so einfach, sich unter Wasser bei schlechter Sicht zu orientieren. Willi leuchtet Rüdiger mit zwei großen Scheinwerfern den Weg. Schließlich findet der Feuerwehrmann das Auto, zieht die Puppe vom Fahrersitz und bringt sie an die Wasseroberfläche. Geschafft! Jetzt muss der Wagen nur noch mit einem Kran aus dem See gehoben werden. Von den Tiefen des Sees geht’s für Willi jetzt in schwindelerregende Höhen. Feuerwehrmann Bernie von den Höhenrettern der Feuerwache 8 aus Unterföhring zeigt Willi, worum es bei der nächsten Übung unter realistischen Bedingungen geht: An einem Hochhaus ist ein Fensterputzer in 70 Metern Höhe mit seiner Gondel steckengeblieben. Die Leitern der Einsatzwagen sind zu kurz, die Feuerwehrmänner müssen die Rettung von oben schaffen. Willi wagt erst mal einen Blick über die Dachkante des Hochhauses: Uah, es geht fast 100 Meter in die Tiefe! Der Reporter nimmt allen Mut zusammen. Von den Kollegen oben auf dem Dach gesichert, seilt sich Willi gemeinsam mit Bernie Meter für Meter zur Gondel ab. Keine Sorge, alles Gute kommt von oben, die Rettung naht!
Kategorie: TV TIPP |
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